Pferdefütterung

Die richtige Pferdefütterung entscheidet darüber, ob dein Pferd gesund bleibt oder krank wird. Eine auf das Pferd abgestimmte und natürliche Pferdefütterung ist die Basis jeder Gesundheit und nur, wenn die Basis stimmt, hat dein Pferd eine reelle Chance, dauerhaft gesund zu bleiben!

PferdefütterungIn der freien Natur dient dem Pferd lediglich Raufutter als Nahrungsgrundlage. Sein Verdauungssystem ist auf eine kontinuierliche Futterzufuhr ausgerichtet. Darauf und auf weitere Punkte ist in der heutigen Pferdehaltung Rücksicht zu nehmen und die Fütterung dementsprechend anzupassen.

Nachfolgend findest du interessante Artikel rund um das Thema Pferdefütterung. Weitere ausführliche Informationen bietet dir das "Praxishandbuch Pferdefütterung" von Ingolf Bender.


Auf gute Heuqualität achten

Gesunde Nahrungsgrundlage für unsere Pferde

Auf gute Heuqualität achten
Pferde stellen mit ihrem empfindlichen Verdauungsapparat spezielle Anforderungen an die Fütterung. Heu spielt hier eine besondere Rolle, weil es das wichtigste Futtermittel bei Pferden ist. Bei der Auswahl des Heus solltest du darauf achten, dass eine ausreichende Versorgung mit gutem, blattreichem Heu sichergestellt ist, ansonsten kann es schnell zu Leistungseinbußen oder gar Erkrankungen kommen.

Ernte und Lagerung von Pferdeheu

Tipps für qualitativ hochwertiges Heu

Ernte und Lagerung von Pferdeheu
Stallbetreiber und Pferdebesitzer sind stets auf der Suche nach qualitativ hochwertigem Heu, denn das getrocknete Gras stellt neben dem Weidegang die Nahrungsgrundlage für unsere Pferde dar. Die Qualität ist dabei entscheidend, denn schlechtes Heu kann die Gesundheit unserer Vierbeiner beeinträchtigen oder gar gefährden.

Pferde auf Streuobstwiesen

Unkontrollierten Zugang zu Fallobst vermeiden

Pferde auf Streuobstwiesen
Immer wieder taucht die Frage auf, ob Obst- oder Streuobstwiesen für die Beweidung mit Pferden geeignet sind. Im Sommer ist der Baumbestand schließlich ein toller Schattenspender und auch das vielfältige Gräser- und Kräuterangebot hat im Vergleich zu baumlosen Wiesen seine Vorteile. Der Verzehr größerer Mengen Obst kann beim Pferd aber auch zu Krankheiten führen.

Unsere Pferde werden immer älter

Fütterung und Haltung anpassen

Unsere Pferde werden immer älter
Immer mehr Pferdebesitzer ermöglichen ihren Vierbeinern einen wohlverdienten Ruhestand. Dies ist erfreulich und führt dazu, dass die Pferde in Deutschland immer älter werden. Nach vorsichtigen Schätzungen wächst die Zahl älterer und alter Tiere zusehends. Im Jahr 2015 sollen es etwa 150.000 bis 200.000 Pferde und Ponys gewesen sein, die in einem fortgeschrittenen Alter waren. Laut einer Studie aus der tierärztlichen Praxis sind 30 Prozent der Pferdepatienten mittlerweile 15 Jahre und älter, zehn Prozent sogar 20 Jahre und mehr.

Ist Laub für Pferde ungefährlich?

Die Menge macht`s

Ist Laub für Pferde ungefährlich?
Nicht nur der Fellwechsel hat mit Beginn des Herst bei unseren Pferden begonnen, auch Bäume, Hecken und andere Pflanzen verlieren ihre Blätter. Meist sammelt sich das abgeworfene Laub dann in mehr oder weniger großen Mengen auf dem Boden – auch auf Pferdeweiden und in Paddocks. Viele Reiter und Pferdebesitzer fragen sich dann, ob Laub als Futtermittel für ihre Vierbeiner eigentlich geeignet oder doch eher schädlich ist.

Grassamenheu bzw. Grassamenstroh

Was ist das eigentlich?

Grassamenheu bzw. Grassamenstroh
Gutes Heu als Rauhfutter ist die Nahrungsgrundlage für unsere Pferde. Besitzer von leichtfuttrigen Pferderassen und Rehepferden stehen allerdings oft vor der Frage, wie sie Ihre Tiere versorgen, ohne das diese zu stark an Gewicht zulegen. Bei zu viel Heu können die Ponys zu dick werden, bei zu viel Stroh steigt die Gefahr einer Kolik. Einfach weniger Rauhfutter bereitzustellen geht aber auch nicht, weil dann die Gefahr von Magengeschwüren zunimmt. Eine Alternative könnte das sogenannte Grassamenheu bzw. Grassamenstroh sein.

Futterstationen im Pferdestall

Bereitstellung von Futter und Heu

Futterstationen im Pferdestall
In vielen Pferdeställen sind Heuraufen immer noch auf Kopfhöhe angebracht. Als es noch Ständerhaltung gab, wurden diese sogar aufgrund des Platzmangels gerne oberhalb der Futterkrippe angebracht. Beides ist nicht artgerecht, weil inzwischen nachgewiesen ist, dass für Pferde eine gesunde Futteraufnahme möglichst bodennah erfolgen sollte.

Bodennahe Pferdefütterung

Vorbeugung vor Zahnproblemen

Bodennahe Pferdefütterung
Wilde oder verwilderte Pferde verbingen in der freien Natur viel Zeit mit der Aufnahme von Futter. Sie sind bis zu 18 Stunden am Tag damit beschäftigt, eine Vielzahl an Futterpflanzen zu fressen. Obwohl sie häufig ihre Köpfe heben, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen, grasen und kauen sie fast ausschließlich mit gesenkter Kopfhaltung.
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