Ein psychologischer Blick auf den Reitsport

Psychologie wird allgemein bezeichnet als die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen. Sie nutzt geistes-, sozial- und naturwissenschaftliche Denkmodelle, um zu verstehen, wie ein Mensch „tickt“. Psychologen sind daher in sehr vielen Bereichen tätig: im klinischen Kontext, im wirtschaftlichen Kontext, in Schulen und sogar im Sport.

In den meisten Sportarten geht es nicht nur um körperliche Fitness, Koordination und Schnellkraft, sondern auch um mentale Stärke, Konzentration und Selbstkontrolle, also um typische Wirkungs- und Anwendungsfelder der Psychologie. Auch im Reitsport findet man diese Komponenten. Gerade Reitanfänger müssen viele Dinge gleichzeitig berücksichtigen und dabei nicht nur ihre Haltung kontrollieren und auf das Pferd achten, sondern auch die eigenen Emotionen regulieren.

Psychologie im Reitsport (Foto: Gerd Altmann / Pixabay)

Anders als bei vielen Sportarten wirken sich hier menschliche Emotionen beim Reiten direkt und radikal aus. Pferde reagieren – anders als z.B. Tennisschläger oder Ski – auf die Emotionen des Reiters. Ein funktionaler Umgang mit Frustration, falls das Training mal nicht so abläuft, wie man es sich vorstellt, ist also unumgänglich, um erfolgreich zu sein. Zusätzlich erfolgen die meisten Reitstunden in Gruppenkontexten, also unter Beobachtung durch Dritte.

Psychologen und Psychologinnen wissen, dass die Leistung durch die Anwesenheit anderer verändert werden kann. Hier sind die Zusammenhänge allerdings sehr komplex – einfache „Wenn-Dann-Regeln“ können in der Psychologie zudem grundsätzlich nicht angewendet werden. Und gerade außerhalb des Profi-Sports kommt mentales Training oft zu kurz, kann aber überaus nützlich sein. Daraus ergibt sich ein interessantes Betätigungsfeld für alle, die sich für Psychologie interessieren.

Im Rahmen eines grundständigen Psychologie-Studiums werden z.B. die Hintergründe und Zusammenhänge zwischen Psyche und Leistung vermittelt und auf verschiedene Kontexte übertragen. Wer sich also für ein Psychologie-Studium interessiert, kann sich an der SRH in NRW umfassend informieren oder eine der beliebten Schnuppervorlesungen besuchen. Alle Informationen finden sich unter SRH Hochschule in Nordrhein-Westfalen.

Verwendete Quellen: Pressemeldung SRH Hochschule in Nordrhein-Westfalen

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