Ende der Weidezeit

Veröffentlicht in Pferdehaltung

Von der Weide in den Stall

Während sich die Menschen im November auf die heimelige Zeit am Kamin freuen, haben die meisten Tiere den Weg von der Weide in den Stall angetreten. Vor allem um die Grasnarbe zu schonen und eine ausreichende Fütterung zu gewährleisten, schreibt der Landvolk-Pressedienst.

Denn gegen Wind und Regen ist Pferden und Rindern rechtzeitig ein dichtes Fell gewachsen, das ihnen genau wie den Wildtieren einen guten Schutz bietet. Bei der Umstellung von der Weide in den Stall hat sich eine langsame Umgewöhnung ähnlich wie beim Anweiden im Frühjahr bewährt. Sollen die Pferde länger draußen bleiben, kann auch mittels einer überdachten Heuraufe zugefüttert werden, empfehlen Fütterungsberater. So können sich die Pferde langsam an die neue Kost gewöhnen. Wird dann noch ein Netz über den Heuballen gespannt, seien die Pferde mit dem Zupfen von Heu stundenlang beschäftigt und die Verluste verringern sich enorm.

Diese Art der Fütterung empfehlen sie auch für die Haltung der Pferde in Offenställen. Dort können die Tiere ihr Laufbedürfnis besser als in der reinen Boxenhaltung ausleben. Durch die räumliche Trennung der verschiedenen Funktionsbereiche wie Futterstationen, Tränken, Liege- und Laufbereiche werden die Pferde sogar noch zu mehr Bewegung motiviert. Nicht nur robuste Rassen wie Isländer, Haflinger und Fjordpferde fühlen sich darin wohl, nach einiger Eingewöhnung werden auch immer mehr Reitpferde und vor allem Zuchtstuten alternativ gehalten.

Auch Wiederkäuer haben mit der bevorstehenden Kälte keine Probleme, solange ihnen ein trockener Liegeplatz zur Verfügung steht. Dieses Wohlbefinden bei kühleren Temperaturen spiegelt sich auch in der Bauweise moderner Kuhställe wider: Die Kühe haben meist nur noch ein Dach über dem Kopf. Bei Bedarf lassen sich meist zusätzlich Windschutznetze hochziehen, die auch dem Landwirt, der in dem Stall arbeiten muss, zugutekommen. Kühe sind eher empfindlich, wenn es sehr heiß ist, die meisten Stalldächer sind deshalb vor allem wegen der Sommerhitze isoliert.

Quelle: "Landvolk Niedersachsen"



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