Pferdefreundliche Gemeinde und Regionen

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Bundessieger wurden geehrt

Bei den Deutschen Meisterschaften im Dressur- und Springreiten Mitte Juni in Balve wurden Deutschlands pferdefreundlichste Gemeinden und Regionen des Jahres 2014 ausgezeichnet. Fünf Gemeinden und drei Regionen dürfen sich mit dem Titel „Bundessieger“ schmücken, den die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) seit 1991 alle vier Jahre vergibt.
Drei Preisträger wurden in der Kategorie „Pferdefreundliche Region“ ausgezeichnet, die bereits Landessieger wurden: Im Landespferdesportverband Baden-Württemberg ging der Titel an den Landkreis Ostalbkreis, in Bayern an den Landkreis Arberland Bayerischer Wald und in Schleswig-Holstein an die Region Schusteracht. Für den Titel „Bundessieger Pferdefreundliche Gemeinde“ waren die Gemeinde St. Märgen (Baden-Württemberg), Flecken Steyerberg (Hannover), Horka (Sachsen), Stadt Neumünster (Schleswig-Holstein) und die Stadt Fröndenberg/Ruhr (Westfalen) vom jeweiligen Landesverband nominiert.

Schätzungsweise 1.100.000 Pferde leben in Deutschland, Pferde, die von knapp 700.000 Mitgliedern in rund 7.600 Reit- und Fahrvereinen als Freizeit- und Sportpartner betreut werden; Pferde die bei Züchtern aufwachsen und für den Fortbestand der Population sorgen; Pferde, die der Landwirtschaft und dem Fremdenverkehr wichtige Einnahmequellen bieten; Pferde, die als Kulturgut die Landschaft prägen und bereichern.

Ohne günstige Rahmenbedingungen können Pferdehaltung und Pferdesport in immer dichter besiedelten Regionen, in Zeiten landwirtschaftlicher Umstrukturierungen und schließlich unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Natur- und Landschaftsschutzes nur schwerlich gedeihen. Günstige Rahmenbedingungen aber müssen vielfach erst durch Kommunen geschaffen werden.

Vor diesem Hintergrund vergeben die Deutsche Reiterliche Vereinigung und die Landespferdesportverbände alle vier Jahre die Auszeichnung „Pferdefreundliche Gemeinde“ oder „Pferdefreundliche Region“ an solche Städte, Gemeinden und Regionen, die durch aktive Unterstützung, durch Stadt- und Regionalplanung (zum Beispiel Reitwegenetz) und sonstige Initiativen Pferdezucht, Pferdehaltung und Pferdesport fördern.

Ausgezeichnet werden Leistungen der Gemeinde/Region, die die Ausübung von Pferdehaltung, -sport und -zucht gefördert haben und künftig fördern. Dabei zählen beispielsweise die Planung, Bereitstellung und Unterstützung bei der Beschaffung von Flächen für artgerechte Pferdehaltung, -sport und -zucht; die Förderung von Bau und Betrieb von Anlagen für artgerechte Pferdehaltung, -sport und -zucht, die Planung, Ausweisung, Herrichtung und Unterhaltung von Reit- und Fahrwegen und Anbindung an überörtliche Wegenetze oder die landschaftsgerechte und umweltfreundliche Einbindung von Anlagen für Pferdehaltung, -sport und -zucht zum umfangreichen Kriterienkatalog der Ausschreibung.

Quelle: "fn-press"



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