Liebevolle Pferdebestattungen

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Viel Einfühlungsvermögen

Wenn das geliebte Pferd verstirbt, ist die Trauer natürlich groß. Was allerdings danach mit dem tierischen Freund passiert, wissen viele Pferdehalter nicht einmal. In Deutschland gehört die Tierverwertung zur Regel. Hier werden die sterblichen Überreste lieblos und nach den Regeln des Gesetzgebers weiterverwertet. Allerdings gibt es dazu auch Alternativen.

SonnenuntergangDie Tierbestatterin Lea Schenker aus Bergisch Gladbach hat sich auf die Begleitung von Pferden und Ponys spezialisiert. Ihrer Meinung nach bedarf es der Aufklärung und des Aufzeigens von Alternativen zur Tierverwertung. Denn irgenwann kommt ganz plötzlich oder aber meist angedeutet durch das hohe Alter oder eine längere Krankheit die endgültige Trennung vom geliebten Tier. Und obwohl der Tod Teil des Lebens ist, werden die Gedanken daran gerne beisite geschoben. Eine zeitnahe und unverbindliche Aufklärung zu Lebzeiten kann aber Tierbesitzern eine überhastete und unüberlegte Entscheidung in diesem schwierigen Moment des Ablebens ersparen.

Wie sagt man aber seinem Pferd, einem mitunter langjährigen Freund und Begleiter würdevoll Lebewohl? Viele Möglichkeiten gibt es in Deutschland nicht, da der Gesetzgeber das Pferd als Nutztier sieht und aufgrund seuchenhygienischer Maßnahmen strenge Vorschriften erlassen hat. Daher werden Pferde nach ihrem Tod vornehmlich der Tierkörperbeseitigung zugeführt. Im Gegesatz dazu können Haustiere in Einzel- oder Gemeinschaftskremierungen eingeäschert werden. Auch Erdbestattungen sind bei Hunden, Katzen und Kleintieren unter Umständen sogar im eigenen Garten gestattet.

Doch wie sieht im Normalfall der letzte Weg des Pferdes aus? Verstirbt das Pferd oder muss es vom Tierarzt eingeschläfert werden, holt ein von der Tierkörperbeseitigung beauftragter Unternehmer das Tier ab. Zusammen mit Schlachtabfällen und anderem tierischen Müll wird es dann der Tierkörperbeseitigungsanstalt zugeführt. Was dann passiert, ist nur etwas für Hartgesottene. Die Tierkörper werden zerkleinert und mittels Erhitzung auf weiterverwertbare Teile, wie sie beispielsweise für Klebstoffe verwendet werden, extraktiert.

fellpflege zweier pferdeWer seinem Pferd oder Pony dieses Ende ersparen möchte, sollte sich bereits zu Lebzeiten Gedanken dazu machen. Denn bei Pferden, die lebend zu den Tieren gehören, die Würde und Selbstsicherheit ausstrahlen, hat der Tod etwas dramatisches. Wenn sie nach ihrem Ableben auf der Erde liegen, ist das jedesmal ein ergreifender und sehr emotionaler Moment, der sich für lange Zeit in das Gedächtnis einbrennt. Pferde sterben in der Regel einen geplanten Tod, der sich bereits durch eine längere Krankheit abzeichnet, so dass der Abschied würdevoll vorbereitet werden kann.

Hierbei ist die Tierbestatterin Lea Schenker behilflich. Auf Wunsch ist sie bereits da, wenn das Tier eingeschläfert wird. Dieser Moment kostet Tierhaltern meist sehr viel Kraft und verursacht oft großen Schmerz. Da ist es schön, sicher und ruhig auf diesem Weg begleitet zu werden. Tierärzte, mit denen Lea Schenker verbunden ist, empfehlen sie oder rufen auf Wunsch an, sollte der Tierhalter keine Kontaktdaten zur Hand haben. Pferdehalter können so in Ruhe Abschied nehmen, ihren Liebling nochmal streicheln, betrachten und einfach da sein. Zeit spielt in diesen Momenten keine Rolle.

Eine Kremierung von Pferden ist aufgrund strenger EU-Richtlinien in Deutschland allerdings nicht gestattet. Die einzige Ausnahme bildet innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten die fortschrittliche Niederlande mit einer Sondergenehmigung. Die mit Lea Schenker kooperierenden Pferdekrematorien im benachbartem Ausland holen das Tier nach seinem Ableben in einem vorher festgelegten Zeitraum ab. Mancher Pferdefreund möchte schließlich gerne noch ein paar Stunden mit seinem Tier verbringen, bevor es seine letzte Reise antritt.

Mehrere Pferdekrematorien in den Niederlanden machen es den Pferdehaltern bereits möglich, so würdevoll Abschied zu nehmen. Lea Schenker kennt die Möglichkeiten, die Krematorien und ihre Abläufe genau. Egal ob das Pferd erst dort eingeschläfert werden soll oder bereits verstorben ist, die Tiere werden auch nach ihrem Tod respektvoll und vorsichtig behandelt. Eine Einzelkremierung ist hier immer der Fall, was mit der Asche im Anschluss geschehen soll, entscheiden einzig und allein die Pferdehalter.

Das Einschläfern der Pferde vor Ort ist in den Pferdekrematorien möglich. Dabei entscheidet der Pferdebesitzer selbst, ob er dabei sein möchte oder nicht. In sehr emotionalen und schmerzhaften Momenten verhalten sich die Menschen sehr unterschiedlich. Möchte ein Pferdebesitzer nicht teilnehmen, können Fotos auf Wunsch den letzten Weg dokumentieren. Sollte ein Besitzer Zeit brauchen, das Erlebte zu verdauen und zu verarbeiten, so kann die Asche des Lieblings auch bei Lea Schenker verwahrt werden, bis der richtige Zeitpunkt zur Abholung gekommen ist.

Alle Formalitäten und alles Organisatorische übernimmt die Tierbestatterin aus Bergisch Gladbach ebenfalls für Ihre Tier- und Pferdefreunde. Niemand muss alleine sein, wenn es heißt Abschied zu nehmen. Jedes Tier darf seine letzte Ruhe so würdevoll verbringen, wie es von seinen Besitzern zu Lebzeiten geliebt wurde. Ob in aller Stille oder die Zeremonie einer Bestattung, es gibt kaum Wünsche, die nicht erfüllt werden können.

Quelle: "Tierbestatterin Lea Schenker"


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