Kaltblüter sind beliebte Freizeitpartner

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Kaltblutzucht

Niedersachsen und Pferde – beides gehört zusammen! Im Norden werden seit mehr als 100 Jahren Kaltblutpferde gezüchtet. Was 1899 im Raum Braunschweig mit der Gründung des ersten Kaltblutpferdezuchtvereins begann, war von Höhen und Tiefen geprägt. Vor etwa 60 Jahren gab es mehr als 10.000 eingetragene Kaltblutstuten in Niedersachsen, doch mit zunehmender Technisierung der Landwirtschaft verloren diese Pferde mehr und mehr an Bedeutung.
Kaltblut bei der ArbeitEnde der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts stand die Kaltblutzucht im Lande fast vor dem endgültigen Aus. Wie der Landvolk-Pressedienst berichtet, ist es dem Idealismus und dem Traditionsbewusstsein einiger Züchter zu verdanken, dass die gemütlichen und robusten Pferde wieder einen Aufschwung erlebte. Derzeit sind etwa 220 Stuten von sieben verschiedenen Rassen in den Zuchtbüchern des Stammbuchs für Kaltblutpferde Niedersachsen e.V. eingetragen. Wurde anfangs ausschließlich die Rasse Rheinisch-Deutsches Kaltblut gezüchtet, erfreuen sich heutzutage auch das Schleswiger und das Süddeutsche Kaltblut sowie der Schwarzwälder Fuchs und der Freiberger aus der Schweiz bei den Kaltblutzüchtern in Niedersachsen größter Beliebtheit. Aus dem Arbeitspferd von einst ist ein beliebter Freizeitpartner geworden.

In diesem Jahr treffen sich die Kaltblutzüchter des Stammbuches für Kaltblutpferde Niedersachsen e. V. am Sonnabend, den 18. Juli ab 10 Uhr in Adelheidsdorf an der Hengstleistungsprüfungsanstalt, um ihre Stuten und Fohlen vorzustellen. Auf dem Haus- und Nutztiermarkt in Uelsen geht es dann weiter am Sonnabend, 25. Juli ab 9.30 Uhr. An beiden Tagen werden etwa 70 Stuten und Fohlen der verschiedenen Rassen präsentiert und bewertet.

Quelle: "Landvolk-Pressedienst"



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