Shetty Joschi als Kutschpferd

Veröffentlicht in Hobbyranch aktuell

Aller Anfang ist schwer

Nach Kessys Tod geht bereits nach kurzer Zeit das normale Herdenleben weiter. Auch wenn Joschi jetzt das einzige Shetty in der Herde ist, hat sich am Zusammenhalt der Tiere nichts geändert. Selbst die Fellpflege untereinander findet trotz des Größenunterschiedes zu den anderen Pferden wie gewohnt statt. Das freut uns natürlich und wir hoffen, das es noch lange so weiter geht.

Shetty mit Kutsche

Abwechlung hat Joschi nun durch seine neue Freizeitbeschäftigung. Er wird jetzt regelmäßig vor eine kleine Kutsche gespannt und kann so die Enkelkinder und auch schon mal die Erwachsenen durch die schöne Landschaft ziehen. Bereits zu Anfang klappte dies ohne große Probleme, wenn er von einer Person geführt wird. Manchmal wird Joschi zwar ein wenig flott, aber er lernt schnell dazu und genügend Zeit steht ihm dafür auch zur Verfügung. Auf jeden Fall haben alle Beteiligten ihren Spaß daran und das Shetty bekommt noch zusätzliche Bewegung, die ihm mit Sicherheit gut bekommt.

Lediglich die anderen Pferde, allen voran meine Warmblutstute Fee finden es nicht ganz so toll, wenn das Gespann unser Grundstück verläßt und außer Sichtweite ist. Bei der Rückkehr wird Joschi dann mit lautem Wiehern und einem kurzen Galopp empfangen und alles ist schon wieder gut. Danach kann die kleine Herde gemeinsam ihrem gewohnten Tagesablauf nachgehen und in Ruhe grasen, Heu fressen, Fellpflege betreiben oder in der Sonne dösen.

Pfütze auf dem TreibwegWobei das Thema Sonne im Mai nicht immer ganz so berauschend war. Teilweise fielen die Schauer doch recht kräftig aus. Die eine oder andere Pfütze hatte sich in der Zwischenzeit auf den Treibwegen zu den Weiden gebildet, da der Boden die Wassermengen nicht mehr aufnehmen konnte. Auch die eigenen tieferliegenden Wiesen waren zeitweise nicht nutzbar. Der Boden war zu aufgeweicht und die Pferde hätten nur die Grasnarbe zerstört.

Inzwischen aber hat sich die Sonne wieder häufiger sehen lassen, so das wir schon die erste Heuernte des Jahres einfahren konnten. Das Gras war sehr gut gewachsen und stand auf Grund des frühen Vegetationsbeginns bereits in voller Blüte. Aus Zeitgründen hat freundlicherweise ein Nachbar unsere Flächen mitgemäht, da er zum gleichen Zeitpunkt mit der Ernte begonnen hat. Auch das Pressen der Rundballen hat er dann einige Tage später gleich mit übernommen.

Rundballen unter PlaneInsgesamt sind wir mit der Ausbeute mehr als zufrieden - 53 Rundballen von 1m Durchmesser lagen am Ende in der Wiese. Dies war doch erheblich mehr, als wir gedacht hatten und es freut uns natürlich. Um aber die Heuernte vor den nächsten Schauern in Sicherheit zu bringen, mußten wir einen Teil der Ballen auf Paletten im Freien lagern. Zuerst müssen noch Flächen freigeräumt werden, um die gesamte Ernte unterzubringen. Mit einer Folie abgedeckt sind die Rundballen aber gut vor Nässe geschützt und können noch ein wenig auslüften, bevor auch sie endgültig als Wintervorrat eingelagert werden.

 



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