Abschied vom Shetty Kessy

Veröffentlicht in Hobbyranch aktuell

Auf dem Weg zur Regenbogenbrücke

In den letzten Wochen ist schon wieder einiges geschehen auf unserer kleinen Hobbyranch. Der größte Einschnitt war sicherlich der Abschied vom Shetty Kessy. Bereits zu Beginn der Weidesaison mußte Kessy zusehen, wie die anderen Pferde auf der Weide grasten, da sie selbst schon vorab einen Reheschub hatte. Aber die Weideabstinenz und auch die verschiedenen Behandlungsmethoden mit Kräutern, Schüsslersalzen , Globulies oder Schmerzmitteln brachten keine Besserung.

Shetty Kessy Sogar die Schmerzmittel, die ihr von der Tierärztin per Spritze verabreicht wurden, zeigten keine Wirkung mehr. Da konnte ruhig der Zaun ihres kleines Auslaufes in der Nähe der Herdengenossen aufstehen und das saftige Gras locken, Kessy bewegte sich nicht von der Stelle. Sonst war sie immer eine der ersten, wenn es ums Fressen ging.

Dies war der Zeitpunkt, an dem eine Entscheidung getroffen werden mußte, denn ein Pferd mit ständigen starken Schmerzen laufen zu lassen ist nicht tiergerecht. Shetty JoschiSomit entschied unsere Tochter, ihr Shetty zu erlösen und einschläfern zu lassen. Dies geschah dann auch wie bereits zuvor bei den anderen Pferden in Kessys gewohnter Umgebung, so das der Rest der Herde auch noch Abschied nehmen konnte. Im Nachhinein stellte sich dann zudem heraus, das die Erlösung der richtige Schritt gewesen ist. Das Blut war nicht mehr in Ordnung und die Tierärztin konnte erkennen, das die Organe bereits stark angegriffen waren und ein Organversagen nur noch eine Frage der Zeit gewesen wäre. Somit war die schwere Entscheidung auf jeden Fall richtig.

Pferde beim RuhenSowohl die Tierärztin als auch unabhängig davon eine Woche später der Hufschmied berichteten dann noch, das aktuell in diesem Frühjahr auffällig viele Pferde und Ponys sowohl an Hufrehe als auch an Husten erkrankt seien. Es mußten bereits mehrere Tiere eingeschläfert werden. Auch Sandro hat bereits seit einiger Zeit immer wieder Probleme mit Husten, der trotz Medikamenten nicht so richtig verschwinden will. Ob die vermehrten Probleme bei den Pferden auch durch das sehr zeitige Aufblühen der Natur und den dadurch vielleicht stark erhöhten Fruktanwerten im Gras zu tun haben, ist die Frage. Auf jeden Fall haben wir den Weidegang der übrigen Pferde zeitweise weiter eingeschränkt und beobachten die Tiere jetzt noch intensiver.



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