Schutz bei Schäden durch Pferdeseuchen

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Neuer Versicherungsschutz

Das ansteckende Deckvirus Equine Arteritis Virus (EAV) verursacht als gefürchtete Infektionskrankheit großen wirtschaftlichen Schaden in Zuchtbetrieben. Züchter sorgen sich zudem vor der längst ausgerottet geglaubten Pferdeseuche Rotz, die wieder in Deutschland aufgetreten ist. Die Nachrichten und aktuelle Presseberichte zur Entwicklung von Pferdeseuchen klingen besorgniserregend. Pferde- und Zuchtbetriebe und Hengststationen sind besonders zum Start der diesjährigen Decksaison mit der zunehmenden Gefahr von Pferdeseuchen konfrontiert. Durch die Kennzeichnungspflicht bei den Behörden und Betriebsschließungen kann es zu enorm hohen Umsatzverlusten durch entgangene Decktaxen kommen.

Der Industrie-Versicherungsmakler BDJ hat nun eine Versicherung entwickelt, die genau auf die Anforderungen der Pferdezucht zugeschnitten ist. Diese Speziallösung umfasst alle anzeigepflichtigen Pferdeseuchen laut Tierseuchenkatalog und zudem den Virus EAV. Daher ist das Produkt besonders interessant für große Pferde- und Zuchtbetriebe, Hengststationen sowie Turnier- und Rennställe. „Durch unsere vertiefte Branchenkenntnis für die Pferdewirtschaft konnten wir auf die aktuelle wirtschaftliche Bedrohung angemessen reagieren und ein maßgeschneidertes Angebot entwickeln. Dadurch können Züchter wirksam geschützt werden“, berichtet Oliver Wagner, Kundenbetreuer bei BDJ Versicherungsmakler.

EAV – Seuche gefährdet den Zuchterfolg

Die Equine Arteriitis ist eine ansteckende Viruserkrankung, die gemäß der Tierseuchenver-ordnung meldepflichtig ist. Die Krankheit verläuft zwar meistens milde ohne spezielle Symptome, ist aber Auslöser seuchenähnlicher Fehlgeburten. Die wirtschaftlichen Folgen sind gravierend: Erkrankungen, Aborte und Fohlenverluste treffen Züchter ebenso stark wie aufgrund von Diagnosen abgesagte Sport- und Zuchtanlässe. Bis zu 70 Prozent der tragenden Stuten verlieren ihre Fohlen infolge dieser Erkrankung.

Infizierte Hengste aller Rassen können in ihrem Samen lebenslang das Virus ausscheiden. Das Virus stirbt nicht bei einer kühlen Lagerung als Tiefgefriersperma. Tiere, die Anzeichen auf eine Infektion mit EAV zeigen oder bei denen Untersuchungsergebnisse positiv waren, werden unverzüglich von der Samengewinnung ausgeschlossen. Die Folge der Bekämpfung von EAV kann auch eine Sperrung des gesamten Zuchtbetriebs sein. Durch virusausscheidende Hengste, Exportverbote und indirekt durch erhöhten Aufwand in Besamungsstationen kann sich der wirtschaftliche Schaden intensivieren. Somit erlangt die Erkrankung durch die Limitierung des Besamungsgeschäfts und die serokonvertierten Stuten eine enorme Bedeutung – insbesondere in Deutschland. Die Befürchtungen der Züchter und Hengsthalter sind nicht unbegründet: Denn trotz scharfer seuchenhygienischer Auflagen nimmt die Zahl der diagnostizierten Fälle in den letzten Jahren zu.

Rotz – Eine alte Pferdeseuche ist zurück

Viele Medienberichte schürten die Angst bei Pferdebesitzern, Züchtern und Reitställen: Die Pferdeseuche Rotz, die 1956 das letzte Mal nachgewiesen wurde, ist auf unerklärliche Art und Weise in Deutschland wieder aufgetaucht. Mehrere nachgewiesene Infektionsfälle zogen gravierende Folgen nach sich.

So standen drei Ställe in Schleswig-Holstein unter Quarantäne und ein Betrieb wurde zunächst gesperrt. Das infizierte Sportpferd im Kreis Osnabrück wurde getötet, nachdem das Friedrich-Loeffler-Institut den Verdacht bestätigte. Die Infektionskrankheit Rotz, die in Deutschland seit Jahrzehnten als ausgerottet galt, tritt vor allem bei Pferden, Eseln, Maultieren oder Zebras auf – eine Ansteckung von Menschen ist grundsätzlich möglich. Das alte „neue“ Risiko zeigt, dass eine mögliche versicherungsrechtliche Speziallösung, die vor wirtschaftlichem Ertragsschaden durch Pferdeseuchen schützen soll, einen breiten Erkrankungskatalog abdecken muss.

Quelle: "BDJ Versicherungsmakler GmbH & Co. KG"



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