Vitametik bei Pferden

Veröffentlicht in Pferdegesundheit

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Pferde sind wunderbare Geschöpfe. Betrachten wir seinen Körper, so könnten wir zu dem Schluß kommen, dass sie anatomisch wie geschaffen dafür sind, einen Reiter zu tragen. Ihr Rücken weist eine leichte Vertiefung auf und bietet genügend Platz für einen bequemen Sattel, die Beine sind kräftig genug, um zusätzliches Gewicht zu tragen. Tatsache ist jedoch, dass von Natur aus kein Pferd dafür vorgesehen ist, zusätzliches Gewicht zu tragen. Auch menschliche Kommandos versteht es nicht ohne entsprechende Vorbereitung.

Vitametik bei PferdenWenn wir unser Pferd also reiten wollen, müssen wir es zunächst entsprechend trainieren und ausbilden. Dazu ist es erforderlich, dem Pferd die entsprechenden Hilfen beizubringen und dessen Bewegungsapperat zu stärken, damit es unbeschadet unser Reitergewicht tragen kann. Dies bedarf ständiger Übung sowie Einfühlungsvermögen. Allerdings gibt es auf diesem Weg viele unterschiedliche Empfehlungen, Meinungen und Theorien, die mitunter verwirrend erscheinen und zu Fehlern und angespannter Stimmung zwischen Mensch und Pferd führen können. Dies kann unsere Freundschaft zum Pferd zu einer echten Herausforderung werden lassen und eine weitere Gymnastizierung oder auch allgemeines Arbeiten deutlich erschweren.

Bewegungsmangel durch Boxenhaltung, lange Transporte, falscher Beschlag, unpassender Sattel, Leistungsdruck oder Auskühlung belasten die sensible Muskulatur des Pferdes zusätzlich und führen zu weiteren Verspannungen. Muskelverspannungen allerdings verhindern einen harmonischen Bewegungsablauf und die körpereigenen Selbstheilungsprozesse sind irritiert. Oft entsteht dadurch ein Zwang, dies mit Gegenanspannung in der Muskulatur zu kompensieren, was die Situation nicht unbedingt verbessert. Laut moderner Stressforschung zeigt sich Stress zuerst als Anspannung der Hals- und Nackenmuskulatur. Wenn diese Verspannungen nicht gelöst werden, dehnen sie sich auf den ganzen Rücken aus und werden chronisch.

An- und Verspannungen am Rücken haben dann zur Folge, dass Nerven gedrückt werden und dadurch der Informationsfluss vom Gehirn über das Rückenmark in den Körper eingeschränkt oder verfälscht wird. Sowohl der Körper des Menschen als auch der des Tieres reagiert nach diesem Prinzip, da er aus vielen Billionen Zellen besteht. Alle diese Zellen müssen vom Gehirn mit Informationen versorgt werden, um richtig arbeiten zu können. Wenn dieser Informationsaustausch allerdings gestört ist, entsteht zunächst Unwohlsein, Konzentrationsmangel und Leistungsminderung. Wird nicht rechtzeitig eingegriffen, machen sich irgendwann auch entsprechende körperliche Symptome bis hin zur Lahmheit bemerkbar.

VitametikUm das Entstehen dieser Symptome zu verhindern und Schmerzen vorzubeugen, ist es daher erforderlich, die Ursachen zu beseitigen und Verspannungen und Stress abzubauen. Die Vitametik ist hier eine hervorragende Methode, die ganzheitlich wirkt, Disharmonien auflöst und das lebenswichtige Nervensystem vom Druck der verspannten Muskeln befreit. Nur wenn das Nervensystem ungehindert arbeitet, können alle Informationen vom Gehirn aus ohne Einschränkungen in die Versorgungsgebiete fließen. So arbeiten auch die Selbstheilungsprozesse wieder ungehindert und das Pferd kann sich nach Anspannung und Belastung regenerieren, es kommt insgesamt wieder ins Gleichgewicht.

Bei der Behandlung von Tieren ist es sinnvoll, sie in ihre gewohnten Umgebung zu belassen, um zusätzlichen Stress zu vermeiden und Entspannung und Ruhe nach der Behandlung zu gewährleisten. Der Vitametiker erfragt zunächst die Beschwerdesymptomatik und tastet dann im Rahmen einer ausgiebigen Kontaktaufnahme verschiedene Reflexpunkte an der Hals-, Rücken- und Bauchmuskulatur des Pferdes ab. Am seitlichen Halsmuskel setzt er dann durch einen Druckimpuls einen gezielten Entspannungsreflex. Dies führt dazu, das Entspannungsimpulse an das Gehirn weitergeleitet werden, die zur Lockerung des gesamten Körpers beitragen.

Häufig sind beim Pferd dann recht zügig entsprechende Entspannungssignale wie Kauen oder Kopf senken zu erkennen. Nach der Vitametik-Behandlung sollte sich das Pferd noch für 20 bis 30 Minuten ruhig verhalten und nicht geritten werden, damit sich die Entspannung ausdehnen und festigen kann. Da die Vitametik eine effektive Technik ist, bei der keine Risiken und Nebenwirkungen bekannt sind, reichen meistens nur einige wenige Anwendungen (vier- bis sechsmal im Wochenabstand) aus. Sie ist deshalb eine ideale Ergänzung zu Behandlungen durch den Tierheilpraktiker oder Tierarzt und kann unabhängig von Erkrankungen angewendet werden. Zur Gesunderhaltung empfiehlt sich die Beibehaltung der vitametischen Anwendung in größeren Abständen.



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