Tierkommunikation

Veröffentlicht in Pferdegesundheit, Verschiedenes

Das Herz kennt keine Regeln, die kennt nur der Verstand

Tierkommunikation ist der telepathische Austausch mit Tieren. Für diese Art der Kommunikation benötigt man keine besondere Gabe, denn zu "telepathieren" ist uns Menschen angeboren. wir haben diese Möglichkeit leider nur im Laufe unseres Lebens verlernt, weil es uns "abtrainiert" worden ist. Durch unsere verbale Sprache und die Entwicklung moderner Technik benutzen wir diese Kommunikation nicht mehr. Unsere Kinder allerdings sind noch sehr feinfühlig.

So kommt es oft vor, dass sie uns Erwachsenen mitteilen, dass der Hund zum Beispiel Bauchschmerzen hat. Wir tun dies dann oft als "Phantastereien" ab und trainieren so unseren Kindern diese Wahrnehmungen wieder ab.

Fast jeder hatte bestimmt schon ein Erlebnis telepathischer Art. Zum Beispiel denkt man an eine nahestehende Person und im gleichen Moment ruft diese an. Viele belächeln das kurz und sagen: " Hey, das war Gedankenübertragung, ich habe gerade an dich gedacht." Gedankenübertragung ist eigentlich nur das deutsche Wort für Telepathie.

TierkommunikationTierkommunikation erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei Tierhaltern, denn sie erkennen immer mehr die nützlichen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Wenn sie dem Thema zwar zuerst skeptisch gegenüber treten, sind Tierhalter dennoch neugierig und probieren die Verständigung mit ihren Tieren aus. Oftmals sind sie von den Ergebnissen überrascht und wundern sich, was ihre Tiere ihnen alles mitteilen. Nach einem "Gespräch" mit ihrem Tier wird die Skepsis dann meistens abgelegt.

Ein Tier kann viel mehr vermitteln, als wir Menschen es uns manchmal vorstellen können. In einem "Tiergespräch" können wir Worte, Emotionen, Gefühle, Bilder, Geruch und Geschmack von einem Tier wahrnehmen. Manchmal zeigt uns ein Tier auch ganze Szenarien, die es erlebt hat. Dies kann man sich vorstellen wie einen Film, der gerade abläuft.

Unsere Tiere wollen einfach nur verstanden werden. Wenn wir sie dann nicht richtig verstehen (können), dann zeigen sie uns ganz klar, dass etwas mit ihnen oder uns nicht stimmt. Es können Verhaltensauffälligkeiten auftreten, manchmal auch Krankheiten, bei denen die Schulmedizin einfach nicht weiter kommt. Auch Tiere haben psychische Leiden, die sich genau wie bei uns Menschen auf den Körper auswirken können.

Bei einer Tierkommunikation kann uns ein Tier mitteilen, was ihm fehlt, was es für Probleme, Sorgen, Nöte und Ängste hat. Außerdem kann es Blockaden und Schmerzen im Körper anzeigen. Tiere spiegeln auch oft ihre Menschen wieder, damit sie erkennen lernen. Man sagt ja so schön:" Wie das Frauchen, so das Wauwauchen." Daran ist etwas Wahres.

Jeder Tierhalter ist telepathisch mit seinem Tier verbunden. Tiere nehmen unsere Gedanken ganz klar und ohne Probleme auf. Nur die Tierhalter sind häufig nicht aufmerksam oder feinfühlig genung, um diese Gedanken wahrzunehmen und zu begreifen. Doch oft handeln Tierhalter in bestimmten Situationen genau richtig, weil das Tier sie dorthin gelenkt hat.

Eine Tierkommunikation kann helfen bei Verhaltensauffälligkeiten, bei vermissten Tieren, bei Krankheit, zur Sterbebegleitung, bei einer Neuanschaffung eines Tieres, bei Veränderungen und sogar, um mit einem verstorbenen Tier zu kommunizieren. Ein Tierkommunikator kann mit einem Tier über jedes Problem sprechen, seine Wünsche und Meinungen dazu anhören und an seinen Halter weiter geben. Tiere haben oft Lösungen für vorhandene Probleme. Menschen unterschätzen sehr oft, wie schlau Tiere doch eigentlich sind.

Im Internet wächst die Anzahl der Tierkommunikatoren und Tierkommunikatorinnen zur Zeit sehr rasant. Daher bereitet es vielen Tierhaltern Probleme, auf eine/n wirklich seriöse/n und ausgebildete Tierkommunikator/in zu stoßen, denn Tierkommunikation ist weder wissenschaftlich bewiesen, noch rechtlich geschützt. Daher darf sich jeder so nennen, ob er eine Ausbildung in Tierkommunikation gemacht hat oder nicht.

Gerade Anbieter, die sich nach einem besuchten Basiskurs selbst überschätzen, bieten ihre Dienstleistungen in Tierkommunikation an. Dabei haben sie erst einmal nur die Basis kennengelernt. Nicht aber Wege und Ziele zur Problembehandlung und zur Kommunikation mit dem Tierhalter. Eine Tierkommunikation sollte schließlich auch zu einem abschließenden positiven Ergebnis führen, denn der Halter sollte nicht das Gefühl der Unzufriedenheit haben oder weitere Skepsis entwickeln.

Es ist sehr wichtig, dass Tierhalter bei der Suche nach einem/r Tierkommunikator/in auf ihr Bauchgefühl hören. Vertrauen ist die wichtigste Voraussetzung in der Tierkommunikation. Tierhalter sollten durchaus auch skeptische Fragen zur Aus- und Weiterbildung des Anbieters u.s.w. stellen. Ein/e seriöse/r und gute/r Tierkommunikator/in benötigt zudem keine Vorabinformationen vom Tier oder vom Tierhalter.

Ein Foto, der Name des Tieres und Vornamen seines Menschen reichen völlig aus. So kann man auch die Vorurteile der Tierkommunikation aus dem Weg schaffen, dass Tierkommunikatoren sich anderweitig Informationen zum Beispiel im Internet beschaffen. Schließlich hat nicht jeder Hund ein rotes Körbchen, nicht jede Katze ist scheu oder ängstlich und nicht jedes Pferd ist ein Turnierpferd...

Erfahrene Tierkommunikatoren/innen können auch ohne Vorabinformationen alles Wichtige selbst herausfinden, wenn es das Tier mitteilen möchte. Dafür ist natürlich viel Einfühlungsvermögen und auch psychologische Erfahrung notwendig.

Quelle: Janine Reinecke



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