Mykotherapie bei Pferden

Veröffentlicht in Pferdegesundheit

Heilen mit Vitalpilzen

Ihren Ursprung hat die Mykotherapie, wie das Heilen mit Pilzen bezeichnt wird, bereits vor mehr als 4000 Jahren in der Tradionellen Chinesischen Medizin. Aber auch in Europa sind Heilpilze schon früh als Medikamente eingesetzt worden. In vielen Fällen wirken sie sich in Form von Vital-, Heil- oder Medizinalpilzen sehr positiv auf die Gesunderhaltung und die Gesundung bei einer Vielzahl von Erkrankungen aus. Einige Pilze dienten sogar als Grundlage für die Entwicklung bedeutsamer Medikamente wie z.B. Krestin, Lentinan, Penicillin oder Cyclosporine.
Heilpilze
Heilkraft der Pilze - Foto: pixabay

Da die Unterschiede zwischen dem Organismus von Mensch und Tier gar nicht so groß sind, findet die Heilkraft der Pilze mittlerweile auch in der Tierheilkunde erfolgreich Anwendung. In der Regel reagieren Tiere auf eine Behandlung mit Vitalpilzen dann auch ähnlich wie Menschen, wobei es natürlich individuelle Abweichungen geben kann. Vor allem bei Pferden, Hunden und Katzen gibt es einen immer breiteren Erfahrungsschatz, was die Behandlung mit Vitalpilzen und die Anwendung der Mykotherapie betrifft.

Positive Erfahrungen konnten z.B. bei der Therapie von EMS (Equines Methabolisches Syndrom) und auch beim Cushing Syndrom bei Pferden gesammelt werden. Aber es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Anwendungsmöglichkeiten von Vitalpilzen in der Tierheilkunde. Diese reichen von Kreislaufproblemen über Immunschwäche, Leberregeneration, Durchblutungsstörungen, Hautirritationen, Ekzeme, Allergien, Borreliose, Pilzerkrankungen, Hufrehe, Rückenschwäche, Infektionen, Arthrose, Arthritis bis hin zur Darmsanierung, um hier nur die wichtigsten zu nennen.

Da speziell Pferde ein sehr gutes Aufnahmevermögen besitzen und sehr sensibel reagieren, reicht bei ihnen meist schon eine geringe Dosierung der Pilz-Präparate, die in Form von Pulver, Kapseln oder Extrakten angeboten werden. Die sogenannten Medizinalpilze sind zum Teil so wirkungsvoll, dass einzelne von ihnen wie z.B. der Cordyceps im Reitsport unter das Doping-Gesetz fallen, obwohl er doch zu 100% natürlich ist. Wenige Gramm am Tag reichen hier meist schon für eine Behandlung aus.

Die fachgerechte Dosierung und Anwendung sollte auf jeden Fall einem Mediziner oder Heilpraktiker, der sich auf dieses Gebiet spezialisiert hat oder die Mykotherapie als Alternativmedizin anwendet, überlassen oder mit ihm abgesprochen werden. In schwerwiegenden Fällen ersetzen Vital- und Heilpilze zwar keine ärztliche Therapie, aber gerade dann sind sie immer auch als Möglichkeit zur Stärkung und Stabilisierung des Gesamtorganismus zu sehen. Und genau dies ist die Voraussetzung für Gesundheit, Energie und Lebensfreude bei Mensch und Tier. Weitere interessante Informationen zu Vitalpilzen findest du in diesem kostenlosen Ratgeber.


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