Auf- und Abwärmen

Veröffentlicht in Ausbildung Pferd & Reiter, Pferdegesundheit

Richtiges Auf- und Abwärmen im Pferdesport

Bei unseren Reitpferden sind Verspannungen, Muskelverletzungen, Sehnenschäden und Gelenkprobleme leider weit verbreitet. Die Ursachen für Probleme im Bereich des Bewegungsapparates sind vielschichtig. Als Hauptfaktoren sind hier zu nennen: fehlerhafte Beschlag, unpassende Ausrüstung, reine Stallhaltung und allgemeine Überbelastung. Als aufmerksamer Reiter kannst du aber jeden Tag deinen Beitrag dazu leisten, das Risiko von möglichen Verschleißerkrankungen zu reduzieren.

Die Aufwärmphase

Jede TrPferd aufwärmenainingseinheit sollte schonend aufgebaut sein und mit einer Aufwärmphase im Schritt am hingegebenen Zügel beginnen. Die Schrittphase sollte mindestens 15 Minuten dauern, damit Sehnen und Bänder geschmeidig und elastisch werden und die Muskulatur gut durchblutet wird. Auch die Gelenkschmiere ist zu Trainingsbeginn noch nicht flüssig genug, um den Gelenkknorpel ausreichend zu schützen und schließlich muss auch der Kreislauf auf die anstehende Arbeit optimal vorbereitet sein. Eine gute Aufwärmphase kann das Verletzungsrisiko also auf ein Minimum reduzieren und verbessert zudem die Leistungsfähigkeit deines Pferdes.

Nach dem Training

Ebenso wichtig ist die Erholungsphase nach der Arbeit, auch wenn das Pferd nicht stark geschwitzt hat. Durch sportliche Belastung entstehen immer Abfallprodukte in den Muskeln, für deren Abbau der Körper einen höheren Bedarf an Sauerstoff und Nährstoffen benötigt. Dieser Vorgang ist erst beendet, wenn die Atem- und Herzfrequenz deines Pferdes wieder zu den Normalwerten zurückgekommen ist. Abhängig von der körperlichen Belastung ist eine Schrittphase von 15 Minuten empfehlenswert, so hat der Pferdekörper die Möglichkeit, sich schneller und besser zu regenerieren.

Quelle:"Sarah Henne, Tierheilpraktikerin für Pferde"

Zusätzliche Informationen

Weitere ausführliche Informationen zum Auf- und Abwärmen finden sich im Buch "Warm-up and Cool-down: Pferde optimal trainieren" von Pferdephysiotherapeitin Eva-Maria Sülzle.



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