Mehr Schutz für Tier, Natur und Mensch

Jedes Jahr derselbe Irrsinn: Zu Silvester lassen es die Menschen ordentlich krachen und verböllern in nur wenigen Minuten ein Vermögen. Die Folgen dieser ohrenbetäubenden Umweltverschmutzung sind verheerend: Haustiere geraten in Panik, Wildtiere fliehen in Todesangst, Raketen vergiften Böden und Gewässer, und die Feinstaubbelastung erreicht vielerorts wieder ihren Jahreshöchstwert. Auch in Österreich ist das nicht anders. Zu Silvester häufen sich Verletzungen, Sachschäden und Einsätze von Rettungsdiensten, Polizei und Feuerwehr. Allein in der Steiermark verzeichnete die Polizei im vergangenen Jahr 765 Einsätze in der Silvesternacht!

Daher ruft der Österreichische Tierschutzverein mit seiner Kampagne „Gusch statt Tusch“ zum tierfreundlichen Silvesterfest ohne Raketen und Böller auf: „Unsere Tiere verdienen einen Jahreswechsel ohne Angst, Lärm und Stress und unsere Umwelt braucht nicht noch mehr Verschmutzung. Für alle, die es deutlich ruhiger „knallen“ lassen wollen, gibt‘s von uns ab sofort zwei exklusive Weinpakete. Das Schönste an dieser genussvollen Alternative: Mit jedem Kauf helfen Sie direkt Tieren in Not!“

Foto: tierschutzverein.at

Liebevolle Aufforderung, ruhig zu sein

Ein Silvester ohne Feuerwerk ist kein Verzicht, sondern ein Gewinn für Tiere, Natur und Menschen. Mit einem bewusst frechen und typisch österreichischen Kampagnentitel möchte man daher auf das Problem aufmerksam machen. Die Menschen sollen sich angesprochen fühlen und hinterfragen, ob sie die sinnlose Silvesterknallerei weiterhin unterstützen möchten.

Ein kleiner Bums sagt mehr als tausend Raketen

Ab sofort bietet der Österreichische Tierschutzverein in Kooperation mit Vinospirit die exklusiven Weinpakete „Oberknaller“ und „Kleiner Bums“ an – als genussvolle und humorvolle Alternative zu Böller und Raketen. Statt Feinstaub in der Luft garantieren die Weine ein Feuerwerk im Glas und mit jedem Kauf wird notleidenden Tieren geholfen!

Foto: Österreichischer Tierschutzverein

Mehr Schutz für Tier, Natur und Mensch

Der Österreichische Tierschutzverein hat bereits über 140 Gemeinden angeschrieben. Das Ziel ist es, gemeinsam ein hörbar ruhigeres Silvester zu erreichen. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Viele Gemeinden verzichten bereits auf ein öffentliches Feuerwerk und betonen die Problematik der privaten Silvesterknallerei. Denn trotz gesetzlicher Verbote wird vielerorts weiterhin illegal geböllert.

Mit seiner Silvester-Petition fordert der Österreichische Tierschutzverein den Gesetzgeber außerdem dazu auf, endlich zu handeln und den Verkauf, Besitz oder die Verwendung von Feuerwerkskörpern ab Kategorie F2 das ganze Jahr über zu verbieten. Schließlich ist es höchste Zeit, Tiere, Natur und Menschen auch zu Silvester nachhaltig zu schützen. Unterschreibe also die Petition!

Verwendete Quellen: Österreichischer Tierschutzverein

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